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Kiwialarm #6: Happy New Year in Wellington

Wellington Zum Zeitpunkt der Reiseplanung waren wir uns ziemlich sicher, dass wir Silvester nicht im neuseeländischen Hinterland verbringen wollen. Wir haben daher unsere Route so gelegt, den Jahreswechsel in Neuseelands Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel Neuseelands zu verbringen. Wellington ist dabei mit 190.000 Einwohner eigentlich noch recht überschaubar und macht selbst Werbung für sich mit dem Slogan als kleinste Hauptstadt der Welt überzeugen zu können. Aber zuvor stand ja erstmal noch die Fahrt mit der Fähre von der Südinsel zur Nordinsel an. Auf diese Überfahrt hatten wir uns schon sehr gefreut, da die in Summe 3 stündige Fahrt zu einem großen Teil durch die Soundlandschaft der Südinsel führt. Wir buchten die Fährverbindung für 14.00 Uhr und waren 12.00 Uhr vor Ort im Hafen von Picton. Dabei waren wir positiv angetan, wie gut sich der Ort bzw. speziell der Hafenbereich auf Familien eingestellt hat, die dort quasi noch Wartezeit rumbringen mussten, bevor es auf die Fähre gehen kann. So gab es (vor allem für kleinere Kinder) eine tolle kleine Eisenbahn für einen kleinen Obolus während die größeren Kinder sich auf …

Kiwialarm #5: Relaxen in Anakiwa

Anakiwa Nach unserem sommerlichen Weihnachtsstop in Kaiteriteri, machten wir uns am 2. Weihnachtsfeiertag auf den Weg zur Nordspitze der Südinsel. Silvester wollten wir in Wellington auf der Nordinsel feiern und mussten uns demzufolge allmählich in die Nähe der Fährverbindungen bewegen. Die Fähre als solche hatten wir bereits vor Monaten von Deutschland aus über die Option Direct Ferries gebucht. Die Fähre fährt vom Ort Picton aus, welcher in der Region Malborough Sounds liegt. Wir hatten uns diesmal wieder für eine Übernachtung in einem Hostel entschieden. In diesem Fall war es die Anakiwa Lodge. Dort sind wir zwar bei Regen angekommen, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Das lag insbesondere an der wirklich traumhaft schönen Lage von Anakiwa und auch dem Hostel direkt am Queen Charlotte Sound (Sound lässt sich dabei am besten mit einem Fjord vergleichen). Anakiwa selbst ist dabei wirklich sehr überschaubar und daher auch recht beschaulich. Das Hostel in ruhiger Lage wird von Derryl und seiner Frau betrieben, ist picobello sauber und bietet superbequeme Betten. Wir bezogen 3 nebeneinander liegende Zimmer (jeweils mit eigenem Bad), eines davon mit herrlichem Balkon auf dem sich hervorragend in …

Kiwialarm #4: Kaiteriteri – Einmal Traumstrand und zurück

Kaiteriteri Schweren Herzens verabschieden wir uns von den Pancake Rocks und der tollen Unterkunft, um uns auf den Weg zum nächsten Zwischenstopp in Richtung Norden zu machen. Hier werden wir dieses Jahr ein Weihnachten unter anderen Bedingungen erleben. Die Strecke von Punakaiki nach Kaiteriteri verlief anfangs überwiegend an der Küste – ein großer Spaß – direkt am Wasser entlangfahren zu können. In  dem Ort Greymouth legten wir einen Zwischenstopp zum Einkaufen im Supermarkt ein. An der Stelle ein hilfreicher Tipp: Wir waren meistens in der Supermarkt Kette „New World“ einkaufen. Dort kann man sich an der Kasse als Tourist zu erkennen geben und bekommt eine sogenannte „Tourist Club Deals Card“ über den Tresen ausgehändigt – und das ohne mühseliges Ausfüllen von irgendwelchen persönlichen Daten. Ist sozusagen eine Sache von 10 Sekunden, wie eine zeitlich befristete Mitgliedskarte zu betrachten, auf die man Vorzugspreise bei einigen Artikeln erhält. Wir haben meistens Vorräte für 2-3 Tage eingekauft – die typischen Sachen wie Nudeln, Eier, Milch, Wasser und was man halt so relativ einfach und schnell zubereiten kann und lagen meistens je Einkauf zwischen 180 …

Kiwialarm #3: Arthurs Pass und Punakaiki / Pancake Rocks

Arthurs Pass Am Dienstag ging es dann nach dem Frühstück und dem ganzen Verladen unseres Gepäcks (dank Anhänger kein Problem) auf in Richtung Westküste mit Zwischenstopp in Arthurs Pass. Kaum raus aus Christchurch war der Verkehr sehr entspannt – wobei man wirklich nicht sagen kann, dass es in Christchurch wirklich stressig mit dem Verkehr gewesen wäre. Die Landschaft wechselt dabei allmählich vom Flachland in die ersten Höhenausläufer des Gebirges, durch den der Arthurs Pass führt. Nach gut 125 km Fahrt durch diverse Serpentinen und tolle Ausblicke haben wir dann unser erstes Etappenziel erreicht – das Hostel in gleichnamigen Ort – Arthurs Pass. Wir haben dabei eine recht rustikale Hütte bezogen, die ihrem Zweck zwar vollkommen gedient hat, aber im Verhältnis zu späteren Unterkünften nach unserer Einschätzung im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so wirklich überzeugend war. Allerdings gibt es in dieser sehr kleinen Ansiedlung mit einem Restaurant und einem Café nicht wirklich viele Alternativen – schon gar nicht in der Hochsaison. Aber wie gesagt, für unsere Bedürfnisse und eine Übernachtung war es grundsätzlich ausreichend. Mehr Zeit muss man …

Kiwialarm #2: Anreise mit Stopover Singapur, Christchurch

Die Anreise Wir sind von München geflogen. Den Flughafen kann ich wirklich nur empfehlen. Sehr entspannte Anfahrt (wir haben uns von einem Freund hinfahren lassen – vielen Dank Rudi) und gutes Ambiente mit sehr vielen Möglichkeiten noch Wartezeit rumzubringen. Wir sind mit Singapore Airlines geflogen und zwar von München mit einem 12  Stundenflug nach Singapur – Ankunft lokale Ortszeit morgens um 7.00 Uhr und einem Aufenthalt von 12 Stunden mit anschließendem Weiterflug um 20.00 Uhr lokale Ortszeit mit weiteren 10 Stunden Flugzeit nach Christchurch. Ankunft in Neuseeland war dann morgens um 10.00 Uhr. Warum haben wir uns dafür entschieden und was war gut daran? Ein Interkontinentalflug ist für Erwachsene schon eine leichte Strapaze (zumindest wenn man wie wir Economy fliegt), aber für Kinder und Kleinkinder sicher kein Vergnügen. Und dann im Anschluss gleich einen weitern 10 Stundenflug hinterher zu buchen, waren uns echt zu viel Strapazen gleich am Anfang. Ich erinnere an das Motto des Urlaubs: Neues entspannt entdecken. Singapur Zudem waren wir zuvor noch nie in Singapur und dachten uns, dass es eine super …

Kiwialarm – Mit Großfamilie durch Neuseeland, #1: Reiseroute und Vorbereitungen

Ankündigung Gastbeitrag Micha & Nadine unterwegs in Neuseeland: So, es ist vollbracht. Sie sind drüben. Am anderen Ende der Welt. Down under. Neuseeland!!! Drei Generationen: Mein Lieblingsbruder Micha (ich habe nur einen 🙂 ) mit seiner Frau Nadine, vier Kindern zwischen einem und elf Jahren und den Schwiegereltern. Gemeinsam werden sie in den nächsten vier Wochen Neuseeland erobern. Der Absprung war nicht so einfach. Ein Virus wollte auch noch dringend mit! Ich möchte lieber nicht wissen, wie die Lieben den Flug + Aufenthalt in Singapur überstanden haben. Hier die geplanten Tourdaten: Reiseroute Singapur (17.12.17) Christchurch (18.-20.12.17) Arthurs Pass (20./21.12.17) Pancake Rocks (21.-23.12.17) Weihnachten in Little Kaiteriteri (23.-26.12.17) Anakiwa (26.-29.12.17) Silvester in Wellington (29.12.17 – 01.01.18) Turangi / Trout House (01.-04.01.18) Rotorua (04.-06.01.18) Tairua (06.-09.01.18) Auckland (09.-12.01.18) Originalton Astrid von der Sportsbirne, die genau vor einem Jahr durch Neuseeland geradelt ist (schlappe 30 Tage, 28 Etappen, 1630 km): „Geile Route. Mit dem Auto ist das gschwind abgerollt………..“ 😉 Und nun übergebe ich das Wort an Micha & Nadine, die demnächst hier live und in Farbe berichten werden. Also, schaut die Tage ab und zu mal vorbei und lasst Euch …

Oops! We did it again. Haustausch Belgien

Die kühle Jahreszeit hat Einzug gehalten. Zeit, sich gemütlich in die Wohnhöhle zurückzuziehen, etwas runterzuschalten, ein gutes Buch zu lesen oder ein paar Zeilen zu tippern… Rückblick Januar/Februar: Hochsaison im Anbahnen von Haustauschbeziehungen. Dieses Jahr würden wir gerne nach Skandinavien bzw. die Benelux-Länder tauschen. So können wir im Anschluss noch unsere Familien im Hohen Norden bzw. Mitteldeutschland besuchen. Italien und Frankreich liegen leider in der falschen Richtung. Wir finden eine nette Familie mit tollem Häuschen unweit der belgischen Nordseeküste, skypen und werden uns einig. Endlich Sommer! Auf unserer Anreise gen Belgien treffen wir uns mit unserer Tauschfamilie zu Kaffee, Eis und Pläuschen. Und es bestätigt sich: die Chemie stimmt. Was beim Haustausch prinzipiell nicht notwendig ist, da wir ja nicht zeitgleich unterm gleichen Dach weilen, aber es erleichtert die Angelegenheit doch ungemein und vermittelt ein gutes, beruhigendes Gefühl. Zuversichtlich geht’s weiter Richtung Urlaub. Tag 1: Ich find’s cool, cool, cool. Es regnet, 19 °C, Mittagszeit. Ich sitze am Küchentisch mit Blick in den Garten und bin tiefenentspannt, trotz schlechtem Wetters. Die Jungs zocken, aber auch das …

Atacama-Wüste in Chile: unwirtlich, bizzar, wunderschön

Mein schönstes Naturerlebnis auf Reisen. Danke für den Anstoß an Sabine von ReiseSpatz. Denn auf diesem inspirierenden Reiseblog läuft gerade die Blogparade zu obigem Thema und hierfür nehme ich jetzt endlich Anlauf, meine Rubrik „Fernweh“ in Angriff zu nehmen. Denn zu diesem Thema ist auf meinem Blog noch nicht allzu viel los. Sofort machen sich meine Gedanken selbstständig. Mein schönstes Naturerlebnis. Da fallen mir so einige ein: Sonnenuntergang an der Ostsee (Achtung: Suchtpotential!), Paddeln auf der morgendlichen Enz, Wandern auf der Schwäbischen Alb oder doch lieber etwas abenteuerlicher: Blutegel im Regenwald Malaysias, tief verschneite Stille auf der kanadischen Gaspésie-Halbinsel, Begegnung mit einer Muräne in der Karibik (nun, das war zwar aufregend aber nicht wirklich schön, denn in gewissen Lebenslagen bin ich doch etwas ängstlich veranlagt), Tempelbesteigung im mexikanischen Dschungel? Chile Nein, nachhaltig am stärksten beeindruckt hat mich Chile, dieses langgestreckte Land der Vulkane zwischen Anden und wilder Pazifikküste. Im Norden Wüste, im Süden Feuerland, in der Mitte fruchtbare Felder. Innerhalb der 4.000 km Länge dürften nahezu alle Klimazonen abgedeckt sein. In Chile gibt es noch unberührte Natur zu entdecken, Seen ohne Ende, Urwälder mit mächtigen Araucarien, den heiligen Bäumen …

Valencia: Experiment Haustausch (Teil 2)

Teil 1 des Reiseberichtes findest Du hier. An dieser Stelle folgt nun Teil 2 des Reiseberichtes: Tag 7: Altstadtbummel und Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus Zu Fuß machen wir uns Richtung Altstadt auf den Weg. Durch das angesagte Viertel Rufaza mit seinen unzähligen Kneipen, vorbei an der Stierkampfarena.  Hier finden tatsächlich noch Rodeos statt, z.B. während der „Fallas“ im Frühjahr sowie während der Feria im Sommer. Ansonsten kann man das Stierkampfmuseums im Plaza Toros de Valencia besichtigen. Zwischendurch stärken wir uns bei einem lecker Eis. Die Lust der Jungs auf einen Stadtbummel ist leider – wen wunderts – eher begrenzt. Also gönnen wir uns ein Ticket für eine Stadtrundfahrt mit dem Hop on Hop off – Doppeldeckerbus. Der Bus stoppt auch am Einkaufszentrum. Na sowas. Aber shoppen muss bei einem Stadturlaub auch abfallen. Letzte Busfahrt in der Abenddämmerung am Hafenviertel von Valencia entlang. Das sieht echt super aus. Müssen wir uns nochmal genauer ansehen. Tag 8: Doppeldeckerbus zum Zweiten Das Stadtrundfahrt-Ticket gilt 24 h, also können wir auch heute noch etwas rumgondeln. Erst gegen 13 Uhr stehen wir an der Haltestelle. Nur ein kleines Teilstück: Ziel Decathlon. …

Valencia: Experiment Haustausch (Teil 1)

Rückblende Sommer 2015 Unser erster Haustausch führt uns nach Valencia an die Küste Spaniens. Warum Valencia? Wir wurden von den Valencianern gefunden und ja wieso eigentlich nicht? Wir sprechen beide Spanisch und sind von Land und Kultur begeistert. Das Schöne am Haustausch ist, dass man sich einfach überraschen lassen kann und zu Regionen aufbricht, die man ursprünglich nicht ins Auge gefasst hatte. Wir jedenfalls hatten nie über Urlaub in Valencia nachgedacht. Wäre unser erster Stadturlaub mit Kindern. Von Valencia kannten wir nur die Orangen im Supermarkt. Das sollte sich ändern: also den Rechner angeschaltet und nach Valencia gegoogelt. Schon bald stand fest: Valencia, wir kommen!!! Valencia ist die drittgrößte Stadt Spaniens und steht zu Unrecht im Schatten Madrids und Barcelonas. Sogar die Kinder waren angefixt: das größte Aquarium Europas, einer der schönsten Safari-Zoos, Mittelmeer, Strand, Sonne…. Was will man mehr? Wir sind ziemlich aufgeregt. Was wird uns erwarten, wird es uns gefallen, den Kindern? Wie werden wir unser Häuschen nach der Rückkehr wieder vorfinden? Im Vorfeld haben wir mit unseren Tauschpartner, einer Familie mit 4 Kindern, telefoniert und intensiv Informationen …