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Kiwialarm #2: Anreise mit Stopover Singapur, Christchurch

Die Anreise

Wir sind von München geflogen. Den Flughafen kann ich wirklich nur empfehlen. Sehr entspannte Anfahrt (wir haben uns von einem Freund hinfahren lassen – vielen Dank Rudi) und gutes Ambiente mit sehr vielen Möglichkeiten noch Wartezeit rumzubringen. Wir sind mit Singapore Airlines geflogen und zwar von München mit einem 12  Stundenflug nach Singapur – Ankunft lokale Ortszeit morgens um 7.00 Uhr und einem Aufenthalt von 12 Stunden mit anschließendem Weiterflug um 20.00 Uhr lokale Ortszeit mit weiteren 10 Stunden Flugzeit nach Christchurch. Ankunft in Neuseeland war dann morgens um 10.00 Uhr.

Warum haben wir uns dafür entschieden und was war gut daran? Ein Interkontinentalflug ist für Erwachsene schon eine leichte Strapaze (zumindest wenn man wie wir Economy fliegt), aber für Kinder und Kleinkinder sicher kein Vergnügen. Und dann im Anschluss gleich einen weitern 10 Stundenflug hinterher zu buchen, waren uns echt zu viel Strapazen gleich am Anfang. Ich erinnere an das Motto des Urlaubs: Neues entspannt entdecken.

Singapur

Zudem waren wir zuvor noch nie in Singapur und dachten uns, dass es eine super Gelegenheit wäre, sich dann wenigstens mal einen ersten Eindruck zu verschaffen. Das taten wir dann auch mit einem Kurztrip zu den Gardens by the Bay. Die Fotos sprechen für sich. Wer sich für Architektur interessiert, dem kann man das nur ans Herz legen, mal nach Singapur zu fliegen. Unsere Kinder und wir waren jedenfalls begeistert und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Singapur1

Was wir gemacht haben:

  • Mit dem Taxi zum beliebten Park „Gardens by the bay
  • Kinder haben sich bei 30 Grad im Water Playground abgekühlt
  • Erwachsene haben im Schatten gechillt
  • Alle zusammen haben sich den Park angeschaut und sind den Skywalk gegangen

Wie lange es gedauert hat:

  • Anfahrt und Rückfahrt mit dem Taxi 25 Minuten (an einem Sonntag ohne Rushour)
  • Verbrachte Zeit im Park ca. 4 Stunden

Was es gekostet hat:

  • Schlappe 40 Singapore Dollar je Fahrt mit dem Taxi
  • In Summe mit ein bisschen Verpflegung vor Ort und Eintritt für Tree-Skywalk und Taxifahrten ca. 180 Singapore Dollar

Do’s:

  • Wechselklamotten (und zwar für alle – also Babys, Kinder und Erwachsene) ins Handgepäck mit in den Flieger nehmen

Christchurch

Wir haben in Christchurch am Montag eigentlich nicht wirklich großartig was machen können, da das ganze Procedere mit Mietwagen und Unterkunft doch so einige Zeit in Anspruch genommen hat und wir dann ja auch erstmal den ersten Supermarkt in der Nähe aufsuchen mussten. Hinzu kam, dass wir erwartungsgemäß auch noch mit dem Jetlag zu kämpfen hatten, so dass wir uns erst am Dienstag wirklich auf den Weg zu unseren ersten Entdeckungen machen konnten.

Unser erster Ausflug – dank Auswirkungen des immer noch vorhandenen Jetlags bereits mit Startzeit um 8.00 Uhr morgens – führte uns zur Christchurch Gondola. Dies ist eine Gondelbahn ca. 30 min außerhalb von Christchurch gelegen. Wir sind dort mit den Kindern gut eine Stunde Fußmarsch auf die Gondelstation hochgewandert, während die Großeltern den bequemen Weg mit der Gondel genommen haben.

Christchurch Gondola

Auf der Gondelstation oben angekommen, haben die Kinder gleich mal den Souvenir Shop gestürmt, der wirklich ein paar schöne – und vor allem nicht so kitschige – Erinnerungsstücke bereit gehalten hat. Bevor aber das erste Shopping losging, haben wir uns erstmal einen wirklich leckeren Imbiss mit hervorragender Nutella-Nougat Torte und super leckerem Kaffee gegönnt. Was wirklich sehr nett ist: Man kann eine kleine Reise in die Vergangenheit machen, da es auf der Station noch die Möglichkeit gibt, mit einer kleinen Rundbahn im Souterrain Bereich einen ca. 7 minütigen Trip in die Vergangenheit Neuseelands zu machen. Dabei werden anhand von Video und Audio aber auch durch einige nette Anschauungsbeispiele sowohl die Entstehung von Neuseeland als auch die vorhandene Natur und die Geschichte der Besiedlung beschrieben.

Christchurch0

Nach diesem kleinen geschichtlichen Exkurs ging es auf in die Innenstadt von Christchurch. Diese ist ja durch das Erdbeben vor einiger Zeit relativ heftig in Mitleidenschaft gezogen worden. Was wir gesehen haben, war daher eine relativ neu aufgebaute und sehr nette – wenn auch kleine – Innenstadtzone mit einer schönen Fußgängerzone und ein paar Geschäften. Wirklich gut gefallen hat uns aber das Containerdorf – auch Container Mall bzw. oder ursprünglich Re:Start genannt – eine Mischung aus Food-Court und kleinen Geschäften, teilweise wieder mit Souvenir Charakter, teilweise aber auch mit alternativem Flair.

 

Nach einem ausgiebigen Stopp sind wir dann zur Schlussetappe in den naheliegenden Botanischen Garten eingezogen. Dieser ist sehr weitläufig und bot einen wirklich sehr entspannten Abschluss für einen tollen Auftakt an unserer ersten Station in Neuseeland bevor es dann am nächsten Tag auf zur nächsten Station zum Arthurs Pass gehen sollte.

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Weiter geht es hier: Kiwialarm – Reisetagebuch Neuseeland, Teil 3: Arthurs Pass und Punakiki / Pancake Rocks 

Bilder: ©  Micha & Nadine

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