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Haustausch: My home is your castle

„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was verzählen“. Schon lange trug ich mich mit dem Gedanken des Haustausches. Ich war fasziniert von der Idee, im Urlaub einfach das Häuschen zu tauschen, die eigene Komfort- bzw. Sicherheitszone zu verlassen (nämlich kein Hotel zu buchen), mal wieder über den Tellerrand zu schauen, neue Länder und unbekannte Landstriche zu entdecken und das alles unschlagbar günstig. Die einzigen Kosten, die entstehen, sind die jährliche Anmeldegebühr beim Haustauschportal sowie Anreisekosten und Verpflegungskosten, aber die hat man ja sowieso. Kosten für Logis entfallen, so dass auch mal ein Flug im Budget ist, der vielleicht in der Hauptsaison mit Familie sonst nicht erschwinglich gewesen wäre. Ich musste also nur noch meine 3 Männer überzeugen. Gesagt, getan. Aber wer soll schon nach Bietigheim-Bissingen tauschen wollen, stichelten Kollegen und Bekannte. Ich war mir da auch nicht so sicher, standen und stehen wir doch in Konkurrenz zu „Places to go“ wie Berlin, Hamburg, München, Alpen etc. Aber das Interesse an unserem Häuschen in Bi-Bi ist bemerkenswert: Wir konnten uns schon über Anfragen aus den USA, Kanada, Brasilien, Island und Irland wundern. Besonders beliebt scheint Bi-Bi in …